Deutsch

Kreativer Umgang mit Literatur und Sprache – Vermittlung von Fachkenntnissen und Methodenkompetenzen! Das ist Deutschunterricht am Röka!

Unsere Fachschaft besteht aus mehr als 20 unterschiedlichen Persönlichkeiten, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die Schülerinnen und Schüler für Literatur und den Umgang mit Sprache zu begeistern sowie ihnen die Teilhabe am kulturellen Leben zu eröffnen. Aktuelle und lebensnahe Themen tragen dabei zur Persönlichkeitsentwicklung der jungen Menschen bei. Selbstverständlich verfolgt der Deutschunterricht das Ziel, mithilfe moderner Didaktik und Methodik den zunehmend schwächer ausgeprägten Rechtschreib- und stilistischen Fähigkeiten vieler SchülerInnen entgegenzuwirken.

Besonders in der Orientierungsstufe liegt der Schwerpunkt darauf, den Schülerinnen und Schülern eine breite Basis an Methodenkompetenzen an die Hand zu geben. Das eingeführte Lehrwerk „P.A.U.L. D.“ ermöglicht dem jeweiligen Fachlehrer eine abwechslungsreiche Unterrichtsgestaltung, ohne dabei die zentralen Fachinhalte aus dem Blick zu verlieren.

Das Stärken der Lesekompetenz liegt den Deutschlehrern ganz besonders am Herzen, sodass dies an unserer Schule als verbindlicher Schwerpunkt in den Arbeitsplänen festgehalten ist. Insbesondere bei eigenen Buchvorstellungen können sich die Schülerinnen und Schüler nach individuellem Interesse einbringen. Ihre Fähigkeiten können sie dann in Klasse 6 beim jährlichen Vorlesewettbewerb unter Beweis stellen. Selbstverständlich erhält die Siegerin/der Sieger auch einen Buchpreis für ihre/ seine herausragende Leistung.

Der Besuch der Stadtbibliothek gehört in den Jahrgangsstufe 5 zu den fest installierten Sonderveranstaltungen.

In der Mittelstufe werden die bisher erworbenen Kompetenzen vertieft und erweitert. Ein größerer Schwerpunkt wird dabei auf die sprachliche Ausdrucksfähigkeit und das Einüben eigenständigen kritischen Denkens gelegt. Vor allem im Rahmen der Erörterung werden stichhaltiges Argumentieren, Debattieren und Reflexion über Sprache gelernt. Neben der vom Lehrplan geforderten Aufsatzerziehung bieten szenische Rollenspiele, Standbilder, Hörspielproduktionen und kreativer Umgang mit Texten (z.B. Verfassen von Paralleltexten, Weiterschreiben von Erzähltexten, Perspektivwechsel) alternative Methoden im Deutschunterricht. Auf diese Weise entsteht eine Verzahnung verschiedener inhaltlicher und methodischer Kompetenzbereiche, wie sie die unten stehende Abbildung aus dem Lehrplan für die Sek I zeigt:

Abbildung aus Lehrplan für SEK I (S. 8)
Abbildung aus Lehrplan für SEK I (S. 8)

Nationale Vergleichstests wie VERA 8 bieten in der 8. Jahrgangsstufe die Möglichkeit, den Leistungsstand einer Klasse mit denen anderer Klassen in Bezug zu setzen und etwaige vorhandene Defizite aufzuarbeiten. Neben dem „gewöhnlichen“ Unterricht finden bereits regelmäßig Theaterbesuche, Autorenbegegnungen sowie Zeitungsprojekte in Zusammenarbeit mit der lokalen Presse statt.

Reflexion über Sprache, Analyse von erzählenden und lyrischen Texten und die Vermittlung von literaturgeschichtlichen Kenntnissen stehen im Deutschunterricht der Oberstufe im Vordergrund. Aktuelle Themen aus Literatur, Politik und Zeitgeschichte werden dabei stets aufgegriffen, hinterfragt und diskutiert. Die kritische Betrachtung von Literaturverfilmungen, das Verfassen eigener Rezensionen über gemeinsam angesehene Theaterinszenierungen sowie die Teilnahme an Autorenlesungen (Clemens Meyer, Bas Böttcher) und Poetry Slams zählen zu den weiteren Unterrichtsinhalten. Mehrtägige Exkursionen zu literatur- und kulturträchtigen Orten (z.B. Goethehaus in Frankfurt oder einer Weimarfahrt in Jahrgangsstufe 13) soll Literatur lebendig werden lassen und sollen den Schülerinnen und Schülern noch einmal weitere Zugänge ermöglichen.

Fachschaft Deutsch
Fachschaft Deutsch

Nach der Behandlung einiger berühmter Naturballaden (z. B. von Theodor Fontane) in der Jahrgangsstufe 7 waren die Schülerinnen und Schüler angehalten, selbst einen Text zum Thema „Naturgewalten“ zu schreiben.

Alessia verfasste daraufhin folgendes Gedicht (in Anlehnung an die Ballade „Trutz, Blanke Hans“ von Detlev von Liliencron):