Aktuelles
Sehr geehrte Eltern,
bitte beachten Sie das Schreiben der Kreisverwaltung zum Thema Deutschlandticket im Juli 2026.
Die Wegbegleiter sind ein neues Angebot, welches Schülerinnen und Schülern unserer Schule bei persönlichen Anliegen und Herausforderungen unterstützt und berät. Das Team aus fünf Lehrerinnen bietet ab sofort Einzelgespräche zu verschiedenen Problemfeldern an (z.B. Angst, Traurigkeit, Sucht, …). Die Wegbegleiter verstehen sich als eine erste Anlaufstelle bei Sorgen und Problemen und in Ergänzung zum bestehenden Beratungsangebot unserer Schulsozialarbeiterin Halyna Merker.
Die Schülerinnen und Schüler können das Team der Wegbegleiter persönlich ansprechen, per E-Mail (
Liebe Grüße
Eure Wegbegleiter
Sara Hoffmann, Carina Pullum, Annette Reifenberg, Annika Schmid, Selina Wirth
Theaterinszenierung über Flucht und Ankunft in Deutschland 1945 zu Gast am Gymnasium am Römerkastell
Ein altes Kofferradio, ein Over-Head-Projektor, ein Berg aus Stühlen – weiße Laken darüber geworfen. Dies bildete die Kulisse für das 50-minütige Theaterstück DIE LETZTE O. für die Jahrgangsstufe 10, das am Röka zu Gast war. Darin vermischten sich historische Erläuterungen mit Spielszenen, Livelesungen aus einer Originalbiografie, Lichtinstallationen und Klangkulissen. So wurde mosaikartig eine wahre Fluchtgeschichte am Ende des Zweiten Weltkriegs von Danzig nach Hamburg erzählt. Dabei hörten die Schülerinnen und Schüler kurze Auszüge aus Audiointerviews, in denen eine 92-jährige Großmutter ihrer Enkelin die eigene Lebensgeschichte erzählte. Die Enkelin ist Janina Sachsenmaier, deren Stückidee 2021 ein Stipendium im Programm JUNGE KUNST UND NEUE WEGE des Bayerischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst erhalten hatte. Inzwischen zeigt die Theaterpädagogin mit ihrer Kollegin Julia Höhfeld ihre biografisch-dokumentarische Inszenierung im Geschichts-, Deutsch- oder Politikunterricht. Für Fragen der Jugendlichen wie „Woher bekamen die Menschen nach dem Krieg das Essen?“ oder „Ist das echt Ihre Oma?“ nahmen sich die beiden jungen Frauen anschließend in der interaktiven Nachbereitungsphase Zeit.
Fotos: D. Neunzig
Am 10. Februar 2026 besuchte eine 10. Klasse mit Herrn Föhrenbacher und der Geschichts-Leistungskurs von Frau Wolff die Ausstellung „Vom Holocaust auf die Weltbühne“ im Haus des Gastes in Bad Kreuznach.
Im Mittelpunkt der Ausstellung über die Sinti und Roma, die vor Jahrhunderten nach Europa kamen und zu hunderttausenden verfolgt und ermordet wurden, steht die Geschichte der Familie Reinhardt. Diese fiel ebenfalls dem Nationalsozialismus zum Opfer, viele Familienmitglieder mussten lange Leidenswege in unterschiedlichen Konzentrationslagern ertragen. Was der Familie durch diese schlimme Zeit half, war die Musik - diese verband sie und schenkte ihnen Kraft sowie Identität.
Besonders bewegend war der Beitrag von Heinrich Django Reinhardt, der dem Kurs während der Veranstaltung über die Geschichte seiner Vorfahren erzählte. Ihm war anzumerken, dass die Erinnerung an die Ereignisse und Aufklärung darüber eine Herzensangelegenheit für ihn sind.
Die Ausstellung bot durch Informationen und Exponate wie originale Instrumente der Familie Reinhardt einen tiefen und persönlichen Einblick in die Vergangenheit.
Den Schülerinnen und Schülern wurde deutlich, wie wichtig die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist, um Diskriminierung und Vorurteile der Gegenwart zu bekämpfen.
Von: Ann-Christin Quark, Leistungskurs Geschichte MSS11




