Zwischen Euro, Demokratiegeschichte und Marktatmosphäre
Am Freitag, den 12. Juni 2026, unternahmen wir, 6 Schülerinnen der Europa-AG zusammen mit Frau Arslan, Frau Baumgart und Frau Weber, einen spannenden Ausflug nach Frankfurt am Main. Ziel der Exkursion war es, Europa nicht nur theoretisch, sondern auch vor Ort zu erleben und mehr über europäische Geschichte, Kultur und Wirtschaft zu erfahren.
Der Tag begann mit einem Besuch der Frankfurter Kleinmarkthalle. Dort konnten wir die große Vielfalt regionaler und internationaler Spezialitäten entdecken. Die Markthalle gilt als wichtiger Treffpunkt für Menschen unterschiedlicher Kulturen und zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig Europa und die Welt miteinander verbunden sind.
Anschließend besuchten wir die Paulskirche, einen bedeutenden Ort der deutschen Demokratiegeschichte. Hier tagte 1848 die erste frei gewählte Nationalversammlung Deutschlands. Wir erhielten interessante Einblicke in die Entwicklung demokratischer Werte und deren Bedeutung für das heutige Europa.
Ein besonderes Highlight des Ausflugs war die Führung in der Europäischen Zentralbank (EZB). Dort erfuhren wir, welche Aufgaben die EZB innerhalb der Europäischen Union übernimmt: Neben der Sicherung der Preisstabilität legt die EZB die Leitzinsen für den Euroraum fest und beeinflusst damit unter anderem Kredite, Sparzinsen und Investitionen. Bei der Führung wurde anschaulich erklärt, wie Inflation entsteht, wie der Euro entstanden ist und welchen Einfluss geldpolitische Entscheidungen auf den Alltag der Menschen haben.
Der Ausflug bot zahlreiche spannende Einblicke in europäische Kultur, Geschichte und Wirtschaft. Als Europa-AG konnten wir unser Wissen erweitern und viele neue Eindrücke sammeln. Gleichzeitig kam auch der Spaß nicht zu kurz, sodass der Tag allen Beteiligten in guter Erinnerung bleiben wird.
Text: Beatrice Moor, MSS 11




