Rothschild, Oppenheim, Wertheim - Große Namen, doch wer kann Genaueres über sie erzählen?
Ethik- und Religionskurse der MSS13 haben sich am Aschermittwoch auf die Spuren des Judentums in Frankfurt begeben und sich dabei insbesondere mit dessen bedeutender Geschichte im 17. bis 19. Jahrhundert beschäftigt. Beim Besuch des jüdischen Friedhofs in der Rat-Beil-Straße lernten sie mehr über das Wirken dieser und anderer Familien in Wissenschaften, Wirtschaft, Kultur und im sozialen Bereich, das maßgeblich zum Aufstieg Frankfurts beigetragen hat. Sie erfuhren, welch vielfältige Lebensgeschichten - nicht zuletzt auch von Frauen - sich hinter den bekannten Namen verbergen.
Dass dieses Engagement nach dem Holocaust in Frankfurt wieder aufgelebt ist und bis heute in der Stadt nachwirkt, erlebten die Gruppen im Jüdischen Museum, das sich im ehemaligen Rothschild-Palais befindet. An vielen anschaulich gestaltete Stationen erhielten sie dort auch Einblicke in das Leben der jüdischen Gemeinden heute, ihren Alltag und ihre religiösen Rituale. Sie erfuhren, wie schon immer säkulare Juden, liberale und orthodoxe Gemeinden gemeinsam in der Stadt lebten und damit weiterhin zu deren Vielfalt beitragen.


