Gymnasium am Römerkastell Bad Kreuznach

Über uns

Was ist Biologie?
Biologie - die Lehre des Lebendigen. Im Biologieunterricht beschäftigen wir uns mit Fragestellungen rund um die sogenannte belebte Natur: „Wie bewegt sich ein Regenwurm fort?", „Was passiert mit der Nahrung im Körper?", „Wie verläuft eine HIV-Infektion?", „Wieso sehe ich meiner Mutter ähnlich?“ „Warum müssen Pflanzen nicht essen?“, „Sind Wölfe wirklich gefährlich?“ sind nur einige mögliche Schülerfragen. Im Biologieunterricht erlangen die Schülerinnen und Schüler wesentliche Erkenntnisse über den eigenen Körper, den Stoffwechsel von Pflanzen und Tieren und über Wechselwirkungen in ihrer Umwelt: Biologie stellt damit „einen unverzichtbaren Beitrag für das Selbst- und Weltverständnis und zugleich für die Persönlichkeitsentwicklung des Einzelnen dar"[1]. Sie ist damit Grundlage für „umweltbewusstes und gesundheitsverträgliches Handeln, sowohl in individueller als auf gesellschaftlicher Verantwortung"[2].

Biologieunterricht am Röka
Der Biologieunterricht am Röka beginnt in der 7. Klasse: Die im Fach Naturwissenschaften der 5. und 6. Jahrgangsstufe vermittelten Erkenntnisse und Arbeitsweisen werden nun im Fachunterricht Biologie aufgegriffen, erweitert und vertieft. Ziel ist es dabei, im Laufe der Mittelstufe durch einen an Phänomenen orientierten Unterricht, den Schülerinnen und Schülern naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen zu vermitteln. Fachinhalte werden dabei jedoch nicht einfach vermittelt: Die Schüler arbeiten selbstständig und hypothesengeleitet an biologischen Problemstellungen. Selbstentdeckendes Lernen anhand von altersgemäßen Forschungsfragen schult allgemeine und naturwissenschaftliche Kompetenzen der Schülerinnen und Schülern. Wissen wird damit anschlussfähig: Nicht die reinen Fachinhalte zählen, sondern das Erkennen selbst. Diese Kompetenzen sind für den Unterricht in der Oberstufe sowohl für den Grund- als auch den Leistungskurs Biologie unabdingbar.
Tagesexkursionen wie die regelmäßig stattfindende „Waldexkursion" der 7. Klassen, die ökologische Gewässeranalyse in der 12. Jahrgangsstufen oder außerplanmäßige Fahrten wie der Besuch der Körperweltenausstellung in Mainz ergänzen den Unterricht.

Warum ist diese Form des Wissenserwerbs so wichtig?
Die Schnelllebigkeit der Wissenschaft verschafft Fortschritt in vielen Bereichen, verlangt jedoch gleichzeitig die ständige Weiterbildung der eigenen Person um selbst „anschlussfähig" zu bleiben.

Wettbewerbe
Die Fachschaft Biologie bietet interessierten Schülerinnen und Schülern die Teilnahme und Betreuung an der Biologie-Olympiade und Jungend forscht an.

[1] Killermann, S. 9

[2] Bildungsstandards Biologie S. 6

 

Besuch der Ausstellung "Körperwelten - Eine Herzenssache" in Mainz

Ein Bericht von Kim Christmann und Katrin Keber

Am Mittwoch den 04.02.2016 machten  sich alle drei Biologieleistungskurse der MSS11 auf den Weg nach Mainz zu der Ausstellung Körperwelten, des Anatoms und Wissenschaftlers Gunther von Hagens.  Dieser stellte dort einige  seiner Plastinate aus  (Plastinat: ein z.B. konservierter menschlicher Körper). Diese Plastinate gibt es in verschiedenen Positionen oder Schichten, bei einem sah man nur die Arterien, bei einem anderen war jeder einzelne Muskel  zu sehen, was uns sehr faszinierte.

Sezieren eines Gehirns - Ein Schülerbericht

Im Biologie - Leistungskurs 12 von Frau Riedl

Um das Gehirn genauer verstehen zu können, haben wir letztens in einer Biologie-Doppelstunde Schweinegehirne seziert. Dies ist möglich, weil die Säugetiergehirne allgemein sehr ähnlich sind. Dabei bekam jeder zwei Gehirnhälften, die in einer Sezierschale mit Skalpell und Pinzette untersucht werden sollten. Durch die Hygienevorschriften waren Handschuhe unbedingt Pflicht.
Jedoch fehlten bei diesen Schweinegehirnen einige Teile. Zum einen der Riechkolben, der Sehnerv und das Kleinhirn, welches wir aber extra bekommen haben.

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